Müller in der Mühl

Unser Hof gehört zu den ältesten Gebäuden in der Region und wurde bereits erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt.

„Die Mühle und das zugehörige Gütl wurde ursprünglich wegen seiner Zugehörigkeit zur Kirche St. Georg auf dem Weinberg S. Georgen-Mühle genannt. Sie ist das früheste urkundlich genannte Besitztum in unserer Gegend. In der Erhaltenen Urkunde vom 26.Februar 1254 schenkt der Kanoniker Rüdiger seine Hube am Fluß (Hub) für ein ewiges Licht am Sixtus-Altar in die Hand von Probst Ellenhard, sowieso das Mühlgütlein am Fluß, samt einer Joch Acker für ein Ewiges Licht bei Sankt Georg am Weinberg.“ Chronik 1200 Jahre Schliersee

Jahrhunderte lang machte man sich beim Müller in der Mühl die Kraft des Wassers in der Schlierach zu Nutze, um mit einem Wasserrad die Mühle anzutreiben. Um 1900 wurde die Mühle dann durch ein Sägewerk ersetzt. Seit den 1960er Jahren wird über den „Mühlbach“ ein kleines Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung gespeist, nachdem die Säge nicht mehr rentabel war. Durch den Bau des neuen Hühnerstalles mit Hofladen wurde durch den angestiegenen Stromverbrauch ein Umbau der Elektrik zur Eigennutzung der Energie am Hof ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. In Zeiten des Überschusses, wenn der Bach sehr viel Wasser führt (Schneeschmelze, Hochwasser) wird der Strom jedoch nach wie vor ins öffentliche Netz eingespeist.